Feng Shui Praxis

Ach wie schwierig ist es doch – auch für mich – Feng Shui in die Praxis umzusetzen!

Gerade eben sind wir dabei, das Arbeitszimmer auszuräumen, dabei gleich einmal die ersten Dinge zu entsorgen, und uns auf die Arbeiter vorzubereiten, die am kommenden Montag aus dem Arbeitszimmer unsere neue Küche machen werden.

Das Arbeitszimmer leert sichDa weht der Staub aus allen Ecken und Enden, Spinnenweben sind lästig und legen sich über alles und jedes… und dennoch: es ist ein wirklich befreiendes Gefühl, die Stellagen und Kästen nach gut 8 Jahren einmal auszuräumen! Natürlich, wir haben immer wieder einzelne Fächer umgeräumt oder ausgemustert. Aber gleich das gesamte Zimmer?

Frühlingszeit – Gartenzeit

Endlich ist es Frühling! Lang haben wir uns nach diesen Tagen gesehnt, wo wir wieder hinaus können, um in der Erde zu wühlen… Frühlingszeit ist Gartenzeit hat meine Tante immer gesagt. Und sie hatte recht!

Heute war wieder so ein wunderschöner Frühlingstag. Da macht man sich gerne auf in die Natur. Und man beginnt, den eigenen Garten wieder mal umzumodeln…  Machen Sie das auch hin und wieder gerne – das Neugestalten des Gartens? Nun, wenn dem so ist, sollten Sie vielleicht einmal überlegen, eine Wasserstelle im Garten einzurichten.

Wasser im Garten

Lebensraum Garten

Glücklich der, der einen Garten sein eigen nennen kann! Viele von Ihnen werden sich wahrscheinlich mit einem Balkon oder einer Terrasse begnügen müssen, aber sei der Balkon auch noch so klein, es kann dennoch ein kleines grünes Paradies daraus werden.

Heute möchte ich mich ein wenig über den Lebensraum Garten mit Ihnen unterhalten. Er ist quasi das erweiterte Wohnzimmer – im Sommer zusätzlicher Wohnraum, im Winter vor allem Kulisse.
Gartengestaltung mit Feng Shui bedeutet nicht, dass Sie einen japanischen oder chinesischen Ziergarten anlegen müssen. Jeder Garten sollte für sich selbst stehen, unverwechselbar sein, einmalig in seiner Art, individuell auf Sie und Ihre Familie zugeschnitten, aber vor allem: er sollte alle Sinne ansprechen.
Die individuelle Lebenssituation und die persönliche Note sind im Feng Shui Garten wohl das Wichtigste!

Lass dich von ganz neuen Möglichkeiten inspirieren…

…und wage den Neubeginn, vielleicht auch das Außergewöhnliche!

Der Frühling steht vor der Tür! Die Tage werden wieder merkbar länger und das Leben macht wieder viel mehr Freude, als in den dunklen Wintertagen.
Frühling hat aber auch viel mit Frühjahrsputz zu tun: nicht nur unsere Wohnungen freuen sich über einen Frischekick – auch wir selbst und unser Körper fühlt sich bei Sonnenstrahlen und Frühlingshimmel wohler. Frühling ist auch eine Zeit der inneren Erneuerung. Bei den Germanen war der 21. März (unser Frühlingsbeginn) der Göttin Ostara geweiht. Ostara ist die Göttin der Morgenröte (das Licht ist wieder da) und des Frühlings. Ihr Name blieb uns im Osterfest erhalten.

Primärfarben und Farbmischungen

Als Primärfarben bezeichnet man jene Farben, aus denen sich alle anderen Farben zusammensetzen. Dazu kommt noch Weiß, das aus einem Wellenlängengemisch zwischen 400 und 700 nm (= Nanometer) besteht und diesen Eindruck von „weißem Licht“ entstehen lässt (siehe auch meinen Blog-Beitrag auf www.kleindienst-john.at)

Dringt dieses weiße Licht in ein optisch dichteres Medium ein, so wird es – bedingt durch den Geschwindigkeitsverlust – gebrochen. Kurzwellige Strahlen sind dabei einer stärkeren Brechung unterworfen als langwellige. Dadurch wird der weiße Lichtstrahl nicht nur von seiner Richtung abgelenkt, sondern er wird in ein farbiges Regenbogenband – das Spektrum – aufgefächert.

Prism_rainbow_schema

Lichtbrechung durch ein Prisma

Farben der Natur – Erdfarben

Zu den „Erdfarben“ gehört die ganze Palette von Gelb über Beige bis Dunkelbraun. Das Element Erde schenkt uns seine Yang-Polarität vor allem in den sonnigen Gelbtönen, seine Yin-Polarität in den Braunabstufungen von Ocker bis Dunkelbraun. Die Schwingung des Erdelements ist sammelnd und träge…

Die Brauntöne, die hier vorhanden sind, machen uns die Qualität des Erd-Elements wohl am deutlichsten. Zu viele oder zu dunkle Braunschattierungen können allerdings in einem Raum auch eine gewisse Schwermütigkeit bewirken. Verwenden wir Braun beispielsweise als Wandfarbe, so sollten wir auch immer die Heiterkeit Yang-polarer Farben dazu kombinieren.
Streichen wir nämlich unseren Raum ausschließlich in Brauntönen, so kann das Gefühl des „Gefangenseins in einem Karton“ entstehen. Dieses Gefühl kann allerdings auch in einem Raum entstehen, der ausschließlich in einem Gelbton gestrichen ist.
Verbinden Sie die Erdfarben der Wände allerdings mit weißen Farbflächen, so öffnen Sie den Raum energetisch (beispielsweise mit weißen Türen, Decken, Einrahmungen der Fenster etc.).

Farbe im Raum – von Weiß, Grau und Gold

Nochmals über Farbe im Raum – Weiß, Grau und Gold gehören zum Metall-Element des Feng Shui. Die Energie des Metalls ist zentrierend und mitteorientiert. Wir haben es wiederum mit einem Yin-polaren Element zu tun. Dadurch erreicht Metall eine innere Härte und Dichte.

Gerade bei den Schattierungen des Weiß (ja, natürlich gibt es da auch Schattierungen!) wird der Metalleffekt oft unterschätzt: „Zu Weiß passt doch sowieso alles, da kann man nichts falsch machen…“ höre ich oft. Vergessen wir jedoch eines nicht: Weiß zieht Energie an und reflektiert sie kompromisslos in den Raum zurück. Das so aufgebaute Spannungsfeld überträgt sich – manchmal zu wuchtig – auf das Wohn- und Arbeitsfeld. Deshalb wird man sich in weiß gestrichenen und einrichteten Räumen auf Dauer vermutlich nicht wirklich entspannen können. (Krankenzimmer-Effekt 🙂 ).

Farbe im Raum – Blau

Blau symbolisiert im Feng Shui das Wasser-Element, ein yin-polares Element. Die Schwingungsbewegung des Wassers ist nach unten ausgerichtet. Was das bedeutet, wollen wir uns einmal näher ansehen. Zuvor aber über die Wirkung von Blau im allgemeinen…

P1160146Der Farbe Blau wird in erster Linie Kühle und Distanziertheit nachgesagt. Aber stimmt das auch immer? Werden synthetische Farbmischungen verwendet, dann trifft das meist zu. Verwenden wir aber Pigmentfarben, so besitzen diese bedingt durch ihre mineralischen, erdverbundenen Bestandteile auch eine starke Wärme und Körperhaftigkeit.

Was bedeutet das im Raum?
Vor allem helle Abtönungen von Blau schenken einem Raum Weite und auch eine gewisse Leichtigkeit und Bewegtheit. Die Assoziation mit dem Himmel ist naheliegend. Je heller, umso leichter sind die Blauschattierungen.

Farben im Raum – Rot

Auch beim Yang des Feuerelements richtet sich die Energie kraftvoll nach oben, ähnlich wie beim Holzelement.

Hier reicht unsere Farbskala vom prallen Rot über die blaustichigen Töne bis hin zu Violett und Purpur auf der „dunklen“ Seite, auf der hellen Farbskala von Rosa bis hin zu Orangerot und Ziegelrot.

Feuer1Welche Wirkung erzielt nun Rot im Raum auf uns?
Eine Wandgestaltung mit Feuerrot kann sich energetisch extrem auf unser Befinden auswirken. Es hat wohl den stärksten Yang-Anteil. Rot ist direkt und sehr selbstbewußt.
Ein kleiner Tipp: wenn Sie gerne eine Wand in Feuerrot ausmalen wollen, so sollten Sie nicht bis in die Ecken ausmalen, sondern einen Rand rundherum lassen, so als wäre die rote Farbe ein überdimensionales Bild.

Farben im Raum – Grün

Beschäftigen wir uns mit Farbe und Feng Shui, so kommen jeweils natürlich auch die Elemente zum Tragen.

Beginnen wir mit den Grüntönen. Grün wird im Feng Shui dem Element Holz zugeordnet. Holz besitzt eine nach oben und nach außen strebende Energie und dieser Drang nach oben bewirkt eine besonders starke Yang-Polarität. Im Grün finden wir eine breite Skala von Gelbgrün über Maigrün bis zu Blaugrün.

Interessant ist, je stärker der Blauanteil im Grün vertreten ist, desto größer ist der Yin-Anteil der Farbe, d.h. sie wird schwerer und zieht letztlich nach unten – ist demnach nicht mehr ganz Yang. Das gilt beispielsweise für dunkles Tannengrün.